Honolulu Marathon Hawaii 2004

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Streckenrekorde purzeln beim Honolulu Marathon

Copyright (Text/Fotos): Herbert Steffny

Beim 32. Honolulu Marathon in Hawaii purzelten die Streckenrekorde. Etwas kühlere Temperaturen um 22 Grad am Start und schwächere Passatwinde als gewöhnlich verhalfen dem 31jährigen Jimmy Muindi aus Kenia nicht nur zu seinem vierten Sieg, sondern er unterbot mit 2:11:12 den uralten Streckenrekord seines Landsmannes Ibrahim Hussein aus dem Jahre 1986 um 31 Sekunden, was ihm eine Gesamtprämie von 40.000 Dollar einbrachte. Das konnte auch dessen jüngerer Bruder Mbarak Hussein nicht verhindern. Der dreifache Sieger der Jahre 1998, 2000 und 2001 überquerte in 2:14:00 als Dritter den Zielstrich am Waikiki Beach. Himmlisch ! - Honolulu Marathon Waikiki Beach
Die Russin Lyubov Morgunova feierte ein glänzendes Comeback. konnte nach einer Babypause und einem Verkehrsunfall mit 2:27:33 die Vorjahressiegerin Eri Hayakawa aus Japan bezwingen und ihren eigenen Streckenrekord aus dem Jahre 2000 um genau eine Minute verbessern. Das brachte ihr ebenfalls eine fette Gesamtprämie von 42.000 Dollar ein. Der Honolulu Marathon war in den 90er Jahren vorübergehend mit über 27.000 Finishern der größte Marathon weltweit. 2004 beendeten 22.388 Läufer das Rennen. Durch die Wärme bedingt ist er einer der langsamsten Marathons. Fast die Hälfte aller Läufer sind Debütanten. Der Frauenanteil beträgt etwa 47 Prozent. Er ist mit rund 15.000 Japanern auch der größte japanische Marathon. Fast 200 deutsche Läufer nehmen jährlich an diesem Tropenmarathon teil. Lyubov Morgunova, Siegerin des Honolulu Marathons in 2:27:33
Surf and run - das ist möglich beim Honolulu Marathon Diamond Head 5 km Run

Donnerstags findet traditionell am Wahrzeichen Honolulus, dem Diamond Head Krater im Vorprogramm des Marathons ein 5 Kilometer Lauf statt. Daran nehmen auf Einladung auch prominente Weltklasseläufer früherer Tage teil. Der 55jährige immer noch drahtige vierfache Olympiasieger Lasse Viren aus Finnland mußte seinem 17jährigen Sohn Matti den Vortritt lassen. Der frühere Frontrunner und Marathonweltrekordler Steve Jones aus Großbritanien begnügte sich leicht übergewichtig mit Platz 49.

Ergebnisse Diamond Head 5km Lauf (9.12.2004):

  • 1. Kevin Sullivan USA 15:03,65
  • 2. William Ngetich KEN 15:40:26
  • 3. Tsuda Junichi JPN 16:26:89
  • 7. Matti Viren FIN 17:37,83
  • 9. Chelsea Smith USA 17:55,81 (erste Frau)
  • 11. Herbert Steffny GER 18:01,83
  • 20. Lasse Viren FIN 18:46,26
  • 49. Steve Jones GBR 21:19,61
Sportlicher Krieger beim Honolulu Marathon

Ergebnisse (Honolulu Marathon 12.12.2004):

Männer:

  • 1. Jimmy Muinidi KEN 2:11:12
  • 2. David Mutua KEN 2:12:52
  • 3. Mbarak Hussein KEN 2:14:00
  • 4. Boniface Usisivu KEN 2:14:20
  • 5. Mathew Sigei KEN 2:14:48
  • 6. Eric Kimayo KEN 2:18:28
  • Detlev Peters 2:54:34 (schnellster Deutscher)
  • Manfred-Paul Tjaben 3:57:34 (1.M75)

Frauen:

  • 1. Lyubov Morgunova RUS 2:27:33
  • 2. Eri Hayakawa JPN 2:28:11
  • 3. Albina Ivanova RUS 2:32:44
  • 4. Alevtina Ivanova RUS 2:35:48
  • 5. Tatyana Petrova RUS 2:36:34
  • 6. Mina Ogawa JPN 2:38:34
  • Claudia Brümmer 3:33:26 (schnellste Deutsche)
...Funktionsbekleidung beim Honolulu Marathon

Bildergalerie I (Bilder zum Honolulu Marathon u.a. mit Höhenprofil der Strecke und der Insel Oahu)

Bildergalerie II (von unserer Reisegruppe 2004)

Honolulu Marathonreise

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